Rallye Slalom

Höhen und Tiefen für die Teams des Racing Team Mögglingen

Rallyeveranstaltungen in Mittelhessen als auch im Nordschwarzwald sowie der Clubslalom in Schwäbisch Gmünd forderten die Sportfahrer am vergangenen Wochenende.

Auf den Weg zu den 3. ADAC Rallye Days Hessen in Grünberg, machten sich die Mittelroter Jan-Marc Soutschka mit Co-Pilotin Daniela Kurz. Als in der Wertung des DMSB Rallye Cup Region Süd führendes Team galt es beim 4. Lauf dieser Serie wieder wichtige Punkte einzufahren.
Die Konkurrenz war mit 12 Teilnehmern in der Klasse NC8 der seriennahen Fahrzeuge einmal mehr gut besetzt. Nach einem verhaltenen Start auf der ersten Wertungsprüfung, fand das Team schnell zurück zur gewohnten Stärke. Auf den folgenden 6 Wertungsprüfungen konnten die Beiden jeweils die Klassenbestzeit fahren und fanden sich somit am Ende des Tages mit dem Klassensieg ganz oben auf dem Podest. In der Gesamtplatzierung konnte das Team mit Ihrem Serienfahrzeug einen beachtlichen 22. Platz bei 73 gestarteten Teams herausfahren.
Team: Soutschka/Kurz || Quelle: Sascha Dörrenbächer
Zeitgleich fand am Samstag im Nordschwarzwald die 37. ADAC Gerhard-Mitter-Gedächtnisrallye sowie die 2. ADAC Retro-Rallye des MSC Calw statt.
Die Traditionsveranstaltung gilt als fester Termin im Rallyekalender des Racing Team Mögglingen und so machten sich auch in diesem Jahr 3 Teams auf den Weg nach Calw.
Im Feld der Bestzeitenfahrer startete der BMW M3 Pilot Jochen Kurz aus Schwäbisch Hall mit Beifahrerin Mandy Litzius. Die Beiden konnten sich erfolgreich gegen die Mitstreiter in der Klasse NC2 durchsetzen und im Ziel mit 42 Sekunden Vorsprung den Klassensieg der NC2 sowie einen 8. Gesamtplatz feiern.
Team: Kurz/Litzius || Quelle: Janek Neubert (Rallye-Pics.de)
In der Klasse NC4 der verbesserten Fahrzeuge bis 1600ccm Hubraum ging Thomas Schober mit Co-Pilot Christian Förstner aus Seelach bei Gschwend an den Start. Ihr VW Golf lief bis zur vierten Wertungsprüfung wie ein Uhrwerk, sodass sich das Team einen Vorsprung von über 50 Sekunden herausfahren konnte. Durch einen Defekt an der Schaltung verlor das Team jedoch auf den letzten beiden Wertungsprüfungen leider über 4 Minuten und somit auch die Klassenführung. Bei der Rückführung zum Rallyezentrum quittierte die Schaltung dann ganz ihren Dienst, sodass das Team die Rallye nicht mehr beenden konnte.
Team: Schober/Förstner || Quelle: Janek Neubert (Rallye-Pics.de)
Im Starterfeld der RETRO Rallye Serie startete das Team Michael Spinner mit Co-Pilot Andreas Paxian aus Fichtenberg. Mit einer Zeitabweichung von 0,44 und 0,61 Sekunden von der Sollzeit fand sich das Team nach zwei Wertungsprüfungen im Mittelfeld von 38 gestarteten Fahrzeugen. Ein kleiner Fahrfehler auf der 3. Wertungsprüfung sorgte dafür, dass die Beiden mit Ihrem Audi A4 von der Strecke abkamen und die Fahrt aufgrund der Beschädigung am Fahrzeug nicht fortsetzen konnte.
Team: Spinner/Paxian || Quelle: Janek Neubert (Rallye-Pics.de)
Am Sonntag fand zudem mit dem 42. Eschacher ADAC-Automobilsalom die letzte Veranstaltung der Ostalb Sprengel Meisterschaft statt. Der auf dem Bosch Parkplatz in Schwäbisch Gmünd ausgetragene Slalom ist zudem Wertungslauf des Württembergischen Automobil Slalom Pokal – Region 2.
Aufgrund des nasskalten Wetters war der gesteckte Kurs entsprechend anspruchsvoll. In der Klasse G1 der schnellen seriennahen Fahrzeuge kämpfte Jürgen Windmüller mit seinem BMW M3 um Traktion und musste sich mit einem 6. Klassenplatz zufriedengeben. Ihm folgten die Vereinsmitglieder Michael Bleicher auf seinem Ford Fiesta, Roland Wagner mit seinem VW Golf G60 sowie Jürgen Bleicher ebenfalls auf Ford Fiesta.
Bei den verbesserten Fahrzeugen über 2000ccm Hubraum der Klasse F11 konnte Alexander Ebert die Traktionsvorteile seines Allrad angetriebenen Ford Focus RS voll ausspielen. Mit 2 schnellen und fehlerfreien Wertungsläufen konnte er sich den Klassen- und Gesamtsieg der Veranstaltung sichern.

Während die Saison für die Slalompiloten mit dem Endlauf am 29. September auf dem Verkehrsübungsplatz Solitude zu Ende geht, dürfen die Rallyeteams noch bis Mitte November ihr Können unter Beweis stellen.


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